Außenluft steht in unbegrenzter Menge und überall zur Verfügung. Eine Luft-Wärmepumpe ist die preiswerteste Möglichkeit eine Wärmpepumpe zu betreiben. Der Wirkungsgrad ist bei niedrigen Außentemperaturen (also wenn der höchste Wärmebedarf notwenig ist) am geringsten, so das nur ein "Bivalenter Betrieb" der dieser Wärmepumpe möglich ist.
Grundwasser (wenn vorhanden + Genehmigung notwendig) ist aufgrund der gleichbleibenden Temperaturen von ca. 7 - 12 °C eine optimale Wärmequelle um eine Wärmepumpe zu betreiben. Dem besseren Wirkungsgrad stehen aber höhere Investitionskosten gegenüber. Der Betrieb mit Wasser aus Bächen, Flüssen, Seen oder Teichen ist, sofern "wasserrechtlich" genehmigt, ebenfalls möglich. Ein "Monovalenter Betrieb" ist möglich.
Die Wärmequelle Erdreich ist in Form von Erdkollektoren (größere Erdarbeiten notwendig) oder Erdsonden (senkrechte oder schräge Erdbohrungen) nutzbar. Die Bodenbschaffung, insbesondere der Feuchtegehalt, sowie die Beschattung des Grundstücks (bei Erdkollektoren) ist von Bedeutung. Hoher Wirkungsgrad (besonders bei Erdsonden), sehr hohe Investitionskosten.
Abwärme spielt im privaten Bereich, außer bei der Wohnungslüftung, keine große Rolle. Die Nutzung erfolgt vornehmlich in der Industrie (Kraftwerken, Kühlanlagen), öffentlichen Bereichen (Schwimmbädern) oder in der Landwirtschaft (Abwärme aus bsw. Zucht- und Stallanlagen).
Bei Solarspeichern (SaisonSpeicher), welche eigentlich den gesamten Wärmebedarf des Gebäudes decken (Inhalt meist größer 10 m³) sollen, besteht durch sinkende Temperatur im Speicher die Möglichkeit, das die Temperatur des aufgeheizten Wassers zur Raumheizung nicht mehr ausrecht. Die Wärmepumpe hebt hier das abgekühlte Wasser im Solarspeicher auf Vorlauftemperatur-Niveaus an.
Absorber sind Wärmetauscher die in Flächen (Bauteilen) von Fassade, Dach, Fundament u.a. integriert sind. Die Energie wird aus Sonneneinstrahlung, Wind, Luft, Regen, sogar Taupunktunterschreitung oder Reifbildung entzogen / gewonnen.