Ölpreis bei 0,78 Euro / Liter

Der durchschnittliche Heizölpreis (bei einer Bestellmenge von 3000 Liter) lag am Mittwoch (09.04.2008) bei 0,78 Euro / Liter, das bedeuted Allzeit- und Jahreshoch - was für ein Wahnsinn !

Für alle Freunde der guten alten DM - beim alten offiziellen Wechselkurs von 1 : 1,95583 müßte man heute je Liter Heizöl fast 1 Mark und 53 Pfennig zahlen.

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DEPV erwartet die 100.000ste Pelletheizung

Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) sieht wieder optimistisch in die Zukunft. Nachdem 2007 mit 13.000 Pelletheizung der Markt für Pelletheizung nahezu zu Stillstand kam, will man in diesem Jahr 20.000 Pelletheizung verkaufen und damit die Schwelle von 100.000 Pelletheizung knacken.

100.000 Pelletheizung entsprechen einen Marktanteil von weniger als 4 %.

Im Jahr 2015 (also in 7 Jahren) sollen (nach Wünschen des DEPV) etwa 500.000 Pelletheizungen installiert sein. Die würde eine Wachstumsteigerung von jährlich fast 30% voraussetzen.

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EEWärmeG - Welche Heizung ist ab 2009 möglich - die Gewinner und Verlierer

Vorab, die Gewinner sind Thermische Solaranlage, Biomassekessel wie Holzkessel, Pelletkessel und Heizkessel für Hackschnitzel und alle Arten von Wärmepumpen.

 

Die Gewinner - Welche Heizungen (im Neubau) sind ab 2009 zulässig

1. Alle Arten von Heizungen mit einer thermischen Solaranlage mit eine Mindestgröße von 0,04 m² je m² Nutzfläche.

2. Alle Heizungen für die Nutzung von fester Biomasse (Holz, Hackschnitzel, Pellets) die mehr als 50% des Wärmebedarfs decken. Biomassekessel dürfen den Kesselwirkungsgrad von 86 bzw. 88% nicht unterschreiten.

3. Wärmepumpen die den Wärmebedarf zu mehr als 50% decken. Hier ist die Jahresarbeitszahl für Wasser/Wasser-Wärmepumpen mit 4,0 , für Luft/Wasser-Wärmepumpen mit 3,3 und für fossile Brennstoffe/Wasser-Wärmepumpen mit 1,2 vorgegeben.

4. Ölkessel der neusten Generation (Öl-Brennwertkessel) die mehr 50% des Wärmebedarfs decken und mit Bioöl betrieben werden.

5. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, BHKW, die mehr als 50% des Wärmebedarfs decken und mit Biogas betrieben werden.

6. Anteilige Nutzung aus Punkt 1 bis 5

 

 

Die Verlierer - Welche Heizungen (im Neubau) sind ab 2009 nicht mehr zulässig

1. Gasheizung - Gaskessel - zur überwiegenden Deckung des Wärmebedarfs ohne thermische Solaranlage

2. Ölheizung - Ölkessel - zur überwiegenden Deckung des Wärmebedarfs ohne thermische Solaranlage

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EEWärmeG - Die CO2-Lüge oder wie ein Staat seine Bürger missbraucht.

Es kommt, das Gesetz zur “Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich” (EEWärmeG).

Die Idee
Der kleine Häuslebauer wird verpflichtet den Wärmeenergiebedarf anteilig mit Erneuerbaren Energien zu decken. Dazu wird es üblicherweise Fördergelder geben, die wahrscheinlich die Mehrkosten nicht komplett decken.

Das Gesetz
Ab 2009 muss die Wärmeenergie durch

oder

oder

oder

erzeugt werden.

Das Ziel
Vordergründiges Ziel ist es den CO2-Ausstoß zu senken und erneuerbare Energien zu stärken.

Wenn wir positiv denken - klingt das doch prima !

Im Zeitraum von Oktober 2006 bis September 2007 (12 Monate = 1 Jahr) wurden nach Angaben von Destatis.de 126116 Bauvorhaben mit einer Wohnfläche von ca. 18,6 Mio. m² genehmigt.

Jedes dieser Bauvorhaben hat rechnerisch eine Größe von ca. 148 m², benötigt ca. 12000 kWh Energie für Heizung und Warmwasser (der bereits jetzt vorhandene Anteil an erneuerbaren Energie wurde nicht berücksichtigt!) und verursacht ca. 2,76 Tonnen CO2/Jahr (Mittel aus anteilig Erdgas und Heizöl).

Spart ein Bauvorhaben zukünftig etwa 50% des bisherigen CO2, entspricht diese einer Einsparung von 1,4 Tonnen CO2 / Jahr ! Hochgerechnet auf die genehmigten Bauanträge (siehe oben) summiert sich die gesamte CO2-Einsparung auf fast 180000 Tonnen CO2 pro Jahr !

Das klingt immer noch prima und das kein falscher Eindruck entsteht, ich bin auch für CO2-Einsparung, klimaneutrales Heizen, Solaranlagen, Grün-Dächer, Müllvermeidung, regionale Lebensmittel, 3-Liter Autos usw., aber das EEWärmeG ist nur die eine Seite der Medaille.

Der Gegenbeweis
Während die Bundesregierung auf andere Länder mit den Finger zeigt und sich als Klimaschützer international profilieren will, genehmigt (oder plant diese zu genehmigen) die gleiche Bundesregierung den Bau von 9 bis 25 neuen Kohlekraftwerken - den größten Klimakillern – und verteilt dazu noch großzügige Subvensionen !

Die Verstromung von Kohle ist die billigste Art der Stromerzeugung, gleichzeitig die mit der höchsten Wertschöpfung, aber auch die “Schmutzigste”. Diese Kohlekraftwerke verursachen jährlich ca. 50 bis 140 Mio Tonnen CO2. (Wenn sich dann auch noch die Geschichte wiederholt, gibt’s wieder kostenlose CO2-Zertifikate für die Energiekonzerne, welchen dann wiederum den Bürgern kostenpflichtig in Rechnung gestellt werden - genial !)

Fazit
Hier spätestens sieht man die Absurdität eines Gesetzes welches den Bürger maßregelt und bevormundet, gleichzeitig den Energiekonzernen Milliardengewinne beschert und die CO2-Einsparungen der Bürger pulverisiert.
Der Staat schnüffelt künftig, nicht nur am Telefon und im Internet, sondern auch im Heizungskeller. Bürokratie und dessen Kosten werden wieder ins unermessliche steigen und das Ergebnis wird, im Vergleich, kaum messbar sein.

Rechnet man jetzt mit einer Laufzeit von 30 Jahren (jährlich je 126116 Bauvorhaben) ergibt sich für die gesamte Laufzeit eine CO2-Einsparung von rund 84 Mio. Tonnen - eine Kohlekraftwerk verursacht im gleichen Zeitraum rund 150 Mio. Tonnen CO2 !

Ironie
Lobbyisten “überzeugen” Politiker -> Politiker erlassen Gesetze -> Bürger werden vorgeführt und bezahlen höhere Gebühren und über Steuern die Subvensionen -> Energiekonzerne melden Milliardengewinnne -> Politiker werden zu Aufsichtsräten -> den letzten beißen die Hunde !

Mein Vorschlag
Sinnvollerweise hilft wahrscheinlich nur ein Gesetz zum “Tätigkeitsverbot von Politikern bei Energieunternehmen auf Lebenszeit”

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Schallprobleme mit Heizungsbrennern

Die neue Internetseite www.schallproblem.de von Kutzner + Weber erklärt die Geräuschprobleme des Abgasschall von Heizungsanlagen und bietet entsprechende Lösungen.

Schallproblem.de

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