

Die modulare Energiezentrale besteht aus der bewährten Dachs Heiz-Kraft-Anlage mit Brennwert-Kondensationswärmetauscher, einem 750-Liter-Wärmespeicher, einem Warmwassermodul SE 30 sowie einem zusätzlichen, am Wärmespeicher integrierten SEplus Gas-Brennwertgerät. Während der Dachs mit 12,5 kW und der Brennwert-Kondenser mit bis zu 2 kW thermischer Leistung die Wärmegrundlast des Gebäudes abdecken, wird die Gastherme mit zusätzlichen 10 bis 20 kW Heizleistung zur Spitzenlastabdeckung eingesetzt. Auf die Installation eines separaten Wärmeerzeugers kann somit verzichtet werden. Der Einbau einer zweiten Abgasleitung ist nicht erforderlich, da die Abgase aus Dachs und Gastherme gemeinsam über eine Abgasführung mit Nennweite DN125 im Überdruck abgeführt werden.
Besonders vorteilhaft ist der Einsatz des Dachs SEplus in Objekten mit einem Wärmebedarf bis zu 35 kW. Dazu zählen z.B. Mehrfamilienhäuser, Bürogebäude oder Gewerbebetriebe wie Metzgereien und landwirtschaftliche Betriebe. Aufeinander abgestimmte Systemkomponenten mit klar definierten Schnittstellen für Hydraulik und Abgasführung erleichtern erheblich die Planung, Installation und Inbetriebnahme und minimieren den dafür erforderlichen Zeitaufwand. Die Infrarot-Schnittstelle am Regler ermöglicht die komfortable Wartung vor Ort mit Laptop und Wartungssoftware, ein integriertes Modem darüber hinaus die Fernüberwachung und -konfiguration der gesamten Energiezentrale. Auch der Betreiber kann über das Internet-Portal „DachsWeb“ jederzeit auf seine Energiezentrale zugreifen.