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Heizung + Heiztechnik + Heizkosten

IWO : Auch in Neubauten mit geringem Raumwärmebedarf

"Das Heizen mit Öl ist absolut zeitgemäß"

Fehleinschätzungen bei der Neubauplanung hat schon mancher Bauherr im Nachhinein teuer bezahlen müssen. Umso wichtiger ist eine gründliche Prüfung bei einer so langfristig gültigen Entscheidung wie dem künftigen Wärmesystem. Schließlich geht es bei der Wahl eines Heizsystems nicht nur um die einmaligen Investitionskosten, sondern ganz wesentlich auch um die alljährlich anfallenden Betriebskosten für die hauseigene Wärmeversorgung. Sie nämlich haben große Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit eines Heizsystems. Die moderne Ölheizung erreicht in dieser Disziplin beste Noten, weil ihre Brennstoffkosten besonders günstig ausfallen. Nicht nur unter Fachleuten gilt ihre Anschaffung deshalb als eine kluge Investition.

Wirtschaftliche und unabhängige Wärmeversorgung sind bei der Ölheizung gekoppelt mit sicherer Betriebsweise und machen sie zu einem rundum attraktiven Heizsystem. Zu diesem Fazit kommt auch Diplom-Ingenieur Gerd Böhm vom Heizgerätehersteller Buderus in einem Fachbeitrag: "Moderne Ölheiztechnik hat das gleiche hohe technische Niveau und das Komfortangebot wie die Gasheizung und ist deshalb wie diese absolut zeitgemäß."

Ausdrücklich bezieht der Buderus-Fachmann dieses Urteil auch auf den Einsatz der Ölheizung in heutigen hochwärmegedämmten Gebäuden. Als ideal für den Einsatz im üblichen Einfamilienhaus stuft er die angebotenen Öl-Heizkessel mit Leistungen von etwa 15 kW bis 17 kW Leistung ein. Warum, erklärt Böhm so: "Die Leistungsbemessung eines Heizkessels wurde in der Vergangenheit nach dem Wärmebedarf des Gebäudes vorgenommen. Dieser, und damit die Kesselleistung, war so hoch, dass Warmwasserbereitung oder schnelles Aufheizen eines ausgekühlten Gebäudes ohne Probleme möglich waren. Häuser aber, die nach der derzeit gültigen Wärmeschutzverordnung gebaut sind, haben einen so geringen Heizleistungsbedarf, dass entsprechend dimensionierte Heizkessel keine Leistungsreserve mehr für diese anderweitigen Wärmeanforderungen haben."

"Sicher will aber niemand wegen eines Wannenbades eine abfallende Raumtemperatur oder einen Warmwassermangel an den anderen Zapfstellen des Hauses in Kauf nehmen", vermutet Böhm und schlussfolgert daraus: "Eine Kesselleistung unter 15 Kilowatt (kW) ist deshalb nicht erforderlich. Dies gilt umso mehr für die heutigen Kesselkonstruktionen, für die eine rechnerische Überdimensionierung keine energetischen Nachteile bedeutet."

"Die Entscheidung für Heizöl oder Gas kann deshalb nur nach persönlichen oder objektbezogenen Gesichtspunkten vorgenommen werden." Dabei helfen in erster Linie die Fachleute vom Heizungshandwerk. Bauherren, die sich vorab informieren möchten, können dies auch auf den Internet-Seiten des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung (IWO) e. V. Unter www.iwo.de haben sie unter anderem die Möglichkeit, einzelne Wärmesysteme unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten miteinander zu vergleichen.





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