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Wilo : Kompetenz-Zentrum Elektronik für die gesamte Unternehmensgruppe

Die Wilo GmbH baut ihren Standort in Dortmund-Hörde weiter aus. Nach 15 Monaten Bauzeit hat der Pumpenhersteller eine neue Produktionshalle für Elektronikbauteile in Betrieb genommen.

Rund 6 Millionen Mark investierte das Unternehmen allein in das Gebäude. Hinzu kommen 5,4 Millionen Mark für modernste Fertigungsanlagen. Alle 110 Mitarbeiter der "Elektronik-Abteilung", des so genannten Competence Center Electronics (CCE), sind jetzt in den neuen Räumen untergebracht - die Produktion ebenso wie Entwicklung und Einkauf. Durch den Neubau wurden 43 Arbeitsplätze in dem strategisch wichtigen Bereich geschaffen. Nach Angaben des Leiters CCE, Dr. Klaus Weiß, besteht aber weiterer Bedarf vor allem an Ingenieuren.

Modernste Fertigungsmethoden
In der 1.400 Quadratmeter großen Produktionshalle sollen pro Jahr 600.000 elektronische Baugruppen für die weltweit tätige Wilo-Salmson-Gruppe produziert werden. Circa 80 Prozent davon werden direkt in Dortmund zu kompletten Pumpen verbaut. Für Effizienz und höchste Qualitätsstandards in der Produktion sorgen modernste Fertigungsverfahren, die mit den Schlagworten One-Piece-Flow und Just-in-Time-Produktion beschrieben werden. In kleinen Montageeinheiten begleitet ein Mitarbeiter "sein" Werkstück von der ersten bis zur letzten Maschine und ist damit direkt verantwortlich für die Qualität des Produkts. Transportwege und Lagerhaltung werden mit den neuen Verfahren im Vergleich zur herkömmlichen Fließbandproduktion auf ein Minimum reduziert, und die Produktivität steigt. Nicht mehr die großen Maschinen, die ständig ausgelastet werden müssen, diktieren den Prozess, sondern das Team in der Montageeinheit produziert dank neuer Arbeitszeitmodelle bedarfsorientiert. Diese Philosophie garantiert auch die nötige Flexibilität für plötzliche Bedarfssteigerungen, die sich im Rahmen von z.B. Sonderverkaufsaktionen ergeben. So waren vor kurzem kurzfristig 10.000 Pumpen zu fertigen. "Externe Lieferanten könnten eine solch hohe Stückzahl an Elektronikteilen nicht kurzfristig bereitstellen", ist Weiß überzeugt. Auch das ein Argument für die eigene Betriebsstätte.

Hocheffizienz dank Elektronik
Seit der Einführung der ersten elektronisch geregelten Pumpe durch die Wilo GmbH Ende der 80er Jahre ist die Bedeutung dieser Technologie ständig gewachsen. Dank der elektronischen Steuerung laufen Pumpen in der Gebäudetechnik nicht mehr kontinuierlich auf Hochtouren, sondern passen ihre Leistung automatisch den Anforderungen der Benutzer an. Dadurch lässt sich der Stromverbrauch gegenüber herkömmlichen Pumpen um bis zu 50 Prozent reduzieren. Für größere Heizungsanlagen sind Elektronikpumpen deshalb längst gesetzlich vorgeschrieben.

Auch für die neue Hocheffizienzpumpe aus dem Hause Wilo, die Wilo-Stratos, die sowohl in Heiz- als auch in Kühlsystemen eingesetzt werden kann, spielt die Elektronik eine zentrale Rolle. Der neue EC-Motor, der den Wirkungsgrad der Pumpe im Vergleich zu herkömmlichen Nassläufern nahezu verdoppelt, läuft nur dank exakter elektronischer Steuerung: Ein Mikroprozessor erfasst kontinuierlich die Lage des Rotors und sorgt durch punktgenaue Bestromung der Spulen für ein konstantes Drehmoment, das an das Laufrad der Pumpe weitergegeben wird. "Erst die Elektronik schafft die Voraussetzung für eine Pumpe mit derart geringem Energieverbrauch", resümiert der Leiter Produktentwicklung Dr. Stephan Greitzke. Einen ersten Erfolg für diese Entwicklungsleistung konnten die Mitarbeiter des CCE bereits feiern: Die Stratos wurde mit dem Dortmunder Umweltpreis ausgezeichnet.

"Die elektronisch geregelten Pumpen werden in Zukunft der Standard in der Gebäudetechnik sein", betont CCE-Leiter Weiß. "Da Wilo von Anfang an die Maßstäbe in diesem Bereich gesetzt hat, wurde die Elektronik zu einer entscheidenden Kernkompetenz." Dieser Tatsache hat das Unternehmen bereits 1999 mit der Gründung des Competence Center Electronics Rechnung getragen. Das Know-How sowie der Technologievorsprung des Pumpenherstellers sollen mit der neuen Produktionseinrichtung in Dortmund weiter ausgebaut werden.

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Wilo : Kompetenz-Zentrum Elektronik für die gesamte Unternehmensgruppe

Rund 6 Millionen Mark investierte die Wilo GmbH allein in das Gebäude, das von dem international renommierten Architekten Professor Eckhard Gerber entworfen wurde.





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