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VAILLANT : Ein guter Tausch - ecoVIT Brennwertkessel mit Leistung von 7 bis 47 kW

Mit der neuen Kesselserie ecoVIT 226 bis ecoVIT 476 hat Vaillant den Gas-Brennwertkessel realisiert, der besonders gut für den Austausch eines atmosphärischen Heizkessels geeignet ist. Aufgrund der BImschV sind bis zum Jahr 2004 in Deutschland ca. 500.000 alte Kessel zu ersetzen, die den strengen Abgaswerten nicht mehr entsprechen. Der Heizungsbauer trifft in diesen Fällen auf Heizungsanlagen die zwischen 20 und 30 Jahren alt sind.

Große Rohrquerschnitte, hohe Wasserinhalte, kleine Heizflächen und große Schornsteinquerschnitte sind die Charakteristiken der Anlagen aus den 70er und 80er Jahren. Die Anlagen wurden auf Vorlauftemperaturen von 60 °C bis 90 °C ausgelegt. Bisher erschien es als nicht sinnvoll, in diesen Anlagen Brennwertgeräte einzusetzen, da der mögliche Einspareffekt aufgrund der hohen Vorlauftemperaturen nicht gegeben schien. Vaillant hat nun für diese Fälle im Leistungsbereich für Ein- und Mehrfamilienhäuser den Standkessel entwickelt, der diesen Anforderungen mit Brennwerttechnik gerecht wird.

Der ecoVIT zeichnet sich durch seinen großen Wasserinhalt von bis zu 100 l aus und realisiert mit seinem Aqua-Kondens-System (AKS) auch bei hohen Vorlauftemperaturen über lange Zeit eine effektive Brennwertnutzung. Der Normnutzungsgrad von Heizkesseln ist laut DIN 4501 dadurch definiert, dass im kontinuierlichen Betrieb der Wirkungsgrad auch bei Teillast gemessen wird und sich rechnerisch ermittelt. Diesen Sachverhalt nennt man stationären Zustand. Der stationäre Zustand stellt sich aber gerade bei älteren Heizungsanlagen meist spät oder nie ein. Diese Tatsache nutzt der ecoVIT durch sein Aqua-Kondens-System aus. Während im oberen Bereich des ecoVITs sofort die gewünschte Vorlauftemperatur erreicht wird, befindet sich im unteren Bereich des Kessels noch kaltes Wasser. Dort setzt die Kondensation des Abgases ein und die vorhandene Kondensationswärme wird fast vollständig ausgenutzt.

Trifft nun eine höhere Rücklauftemperatur auf den Kessel, so schichtet sich diese Temperatur aufgrund der spezifischen Dichte des Rücklaufwassers immer in die optimale Temperaturschicht ohne dabei die Kaltwasserschicht zu zerstören. Zur Verstärkung des Effektes sind zwei Rückläufe am ecoVIT vorhanden, die es ermöglichen, zwei unterschiedliche Rückläufe auf unterschiedlichem Temperaturniveau einzuspeisen. Somit bleibt der Brennwertnutzen auch bei hohen Temperaturen lange erhalten und der große Wasserinhalt des ecoVIT sorgt für die Speicherung der so ausgenutzten Energie und stellt sie bedarfsgerecht zur Verfügung.

Dass der ecoVIT eine optimale Energieausnutzung hat, beweist er insbesondere im Anfahrverhalten. Lange Zeit realisiert der ecoVIT auch bei Vorlauftemperaturen von 75 °C und Rücklauftemperaturen von 60 °C eine Abgastemperatur von 55 °C. Der Wirkungsgrad des Kessels liegt somit bei bis zu 112%. Dies ist im stationären Zustand physikalisch unmöglich, zeigt aber, dass im realen Betrieb einer Heizungsanlage keine stationären Zustände auftreten, da gerade Altanlagen nicht im definierten Betriebspunkt betrieben werden. Der reale Betrieb einer Heizungsanlage läuft eher im Diskontinuierlichen, d. h. dort werden durch Schalthysteresen von Thermostatventilen und Fühlern immer mal wieder Heizkörper geöffnet oder geschlossen, Warmwasser wird immer mal wieder gezapft, die Wohnung wird ab und zu gelüftet, Räume werden zusätzlich beheizt und nachts läuft die Heizungsanlage auf Nachtabsenkung.

Gerade bei Altanlagen ist dieser Effekt so deutlich ausgeprägt, dass eine genaue Auslegung nur mit sehr hohem Aufwand zu realisieren ist. An die Stelle exakter Berechnungen tritt vielfach eine mehr oder weniger treffende Überschlagskalkulation. So wurde im Laufe der Jahre beispielsweise die Fassade erneuert, Fenster wurden nur teilweise ausgetauscht und Heizkörper wurden verkleidet oder erneuert. Der ecoVIT passt sich diesen Anlagen ohne Probleme an. Durch seine Leistung ist er sowohl in der Lage, die geforderten Vorlauftemperaturen von 70 °C im kältesten Winter zu liefern, als auch durch seine Modulation auf 7 kW den Anforderungen von Übergangszeiten gerecht zu werden.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei der Sanierung des Schornsteins. Bei modernen Niedertemperaturkesseln ist in der Regel eine Schornsteinsanierung durch einen feuchtigkeitsunempfindlichen Schornsteineinzug z. B. aus Edelstahl erforderlich. Beim ecoVIT kann eine Sanierung des Schornsteins direkt durch den Heizungsinstallateur ausgeführt werden. Das entsprechende Einziehen einer flexiblen Abgasleitung aus Kunststoff ist damit schneller und günstiger als eine Schornsteinsanierung unter Verwendung eines Edelstahlrohres.

Durch seine raumluftunabhängige Betriebsweise darf der ecoVIT sogar in Wohnräumen installiert werden. Bei einem Altbau ohne nutzbaren Schornstein bietet sich oft die Installation einer Dachheizzentrale mit Dachdurchführung als günstigste Möglichkeit an. Auch für die Aufstellung in einem Hauswirtschaftsraum ist der ecoVIT ideal geeignet und bietet mit dem im Design abgestimmten VIH K 150 Speicher eine hervorragende Möglichkeit, eine anspruchsvolle Heizungsanlage bei optimaler Raumnutzung zu realisieren.

VAILLANT : Ein guter Tausch - ecoVIT Brennwertkessel mit Leistung von 7 bis 47 kW

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