Wärmepumpen von Bosch Thermotechnik GmbHJunkers - Erdwärme nach Maß - Worauf sollte man bei der Auswahl einer Erdwärmepumpe achten
Früher dachte man zwangsläufig an eine Öl- oder Gasheizung, wenn es um Raumwärme und warmes Wasser für ein Einfamilienhaus ging. Heute kommt mit der Wärmepumpe für immer mehr Haushalte ein weiterer Wärmelieferant in Frage. Sie arbeitet nicht mit fossilen Brennstoffen, sondern mit der Energie des Erdreichs, des Grundwassers oder der Luft. Nach Angaben des Bundesverbandes Wärmepumpe e.V. wurden im Jahr 2005 in Deutschland 18 217 Heizungswärmepumpen installiert – das sind 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Fast zwei Drittel davon sind Erdwärmepumpen. Sie erschließen das Erdreich je nach den Bedingungen vor Ort mit Bohrsonden oder Erdkollektoren, „pumpen“ die gewonnene Wärme mit der Hilfsenergie Strom auf höhere Temperaturen und geben sie an das Heizungswasser ab. Mit einer Erdwärmepumpe können Hausbesitzer im Vergleich zum Öl- oder Gasheizkessel bis zur Hälfte der Betriebskosten sparen. Haus- oder Bauherren sollten bei der Auswahl des passenden Gerätes auf einige Kriterien achten:
Effizienz
Wichtig ist, dass die Wärmepumpe sparsam arbeitet, das heißt, mit möglichst wenig Strom möglichst viel Wärme erzeugt. In ihren Produktunterlagen geben die Hersteller den so genannten COP-Wert (englisch: COP = Coefficient of Performance) als Maß für die Energieeffizienz an. Moderne Geräte, zum Beispiel die Serien TM und TE von Junkers, erreichen unter optimalen Bedingungen einen sehr guten COP-Wert von bis zu fünf. Das heißt, sie erzeugen mit einer elektrischen Antriebsleistung von einem Kilowatt eine nutzbare Wärmeleistung von fünf Kilowatt – die restlichen vier Kilowatt stellt also das Erdreich kostenlos zur Verfügung. Voraussetzung für einen hohen COP-Wert ist eine niedrige Vorlauftemperatur der Heizung. Deshalb sollten Wärmepumpen nach Möglichkeit mit einer Fußboden- oder Wandheizung kombiniert werden.
Leistungsgröße
Bei Wärmepumpen ist eine gründliche Planung besonders wichtig: Zu groß gewählte Geräte verursachen oft hohe Anlagenkosten. Die Auslegung der Wärmepumpe ist Aufgabe des Installateurs. Er ermittelt die erforderliche Heizleistung in Abhängigkeit vom Wärme- und Warmwasserbedarf des Hauses. Dabei berücksichtigt er gegebenenfalls Zuschläge für Sperrzeiten der Energieversorgungsunternehmen: Die Energieversorger bieten den Betreiber von Erdwärmepumpen häufig vergünstigte Stromtarife an. Im Gegenzug schaltet der Energieversorger in den meisten Fällen zweimal am Tag für zwei Stunden den Strom für die Wärmepumpe ab.
Modul- oder Kompaktgerät?
Auf dem Markt gibt es Wärmepumpen mit integriertem Warmwasserspeicher – so genannte Modulgeräte – und Wärmepumpen, die mit einem Warmwasserspeicher kombiniert werden – so genannte Kompaktgeräte. Wegen ihrer begrenzten Speichergröße eignen sich Modulgeräte für kleine Haushalte bis drei Personen. Für größere Haushalte und einen höheren Warmwasserkomfort empfiehlt sich ein Kompaktgerät mit getrenntem Warmwasserspeicher.
Hersteller
Ein Heizungssystem mit Erdwärmepumpe kann durch weitere Geräte sinnvoll ergänzt werden, zum Beispiel Warmwasserspeicher, Pufferspeicher, Kühlkonvektor – mit dem die Wärmepumpe auch kühlen kann – und Abluftkollektor für zusätzlichen Energiegewinn aus der Abluft. Wer das gesamte Zubehör von einem Systemanbieter bezieht, kann sicher sein, dass alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Ein weiteres Kriterium für die Wahl des Herstellers ist dessen Service. Junkers zum Beispiel unterstützt seine Fachpartner und Installateure mit Schulungen, Informationen, einer 24-Stunden-Hotline und dem Erstmontageservice – das heißt, ein speziell geschulter Techniker assistiert dem Heizungsfachmann bei der Installation seiner ersten Wärmepumpe. Bauherren und Renovierer können sich also auf die Kompetenz eines Wärmepumpen-Spezialisten von Junkers verlassen.

Mit einer Erdwärmepumpe können Hausbesitzer im Vergleich zum Öl- oder Gasheizkessel bis zur Hälfte der Betriebs- und Wartungskosten sparen.
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